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Die Nachkriegszeit

Ansprechpartner

Herr
Matthias Albert

Tel: 0178 29 24 526
vorstand(at)drk-ov-borken.de

Europaplatz 1
34582 Borken (Hessen)

Die Betreuung von Flüchtlingen, Evakuierten und heimkehrenden Soldaten sowie der Suchdienst waren die Aufgaben des Borkener Roten Kreuzes nach 1945.

In 1946 begann der Wiederaufbau der beiden durch Kriegsereignisse dezimierten Bereitschaften. Erste Lehrgänge und Übungen wurden abgehalten, nachdem man neue Helfer vor allem aus dem Borkener Bergbau und dem benachbarten Wenzigerode gefunden hatte. Ein kleines Depot, ein umgebauter massiver Fahrradschuppen im Rathaus, wurde in Eigenleistung erstellt. Bereitschaftsführer zu dieser Zeit waren Conrad Jünger und Johannes Rininsland.

Auf die Helfer der Bereitschaft kamen in der Nachkriegszeit neue Aufgaben zu. Da es in Borken zu der Zeit nur zwei Ärzte gab, die die medizinische Versorgung für die Bevölkerung sicherzustellen versuchten, wurden die Bereitschaftsmitglieder oft auch zu Krankheitsfällen in der Nachbarschaft gerufen. Einen Not- oder Sonntagsdienst gab es seinerzeit nicht. Auch hier standen die Rotkreuz-Helfer mit Rat und Tat zur Seite.

Aber trotz allen Bemühen scheiterte manches am nicht vorhandenen Geld. So hielt die Musikkapelle "Ewald Wanitzek" zugunsten des Roten Kreuzes in Borken Konzertabende ab und half auf diese Weise mit manch schwieriger Finanzierung für Material und Gerät.

Günter Bruns übernahm in 1947 die Führung der Bereitschaft.

Im Oktober 1952 bekam Borken den ersten Rotkreuz-Krankentransportwagen. Karl und Waldemar Heßler übernahmen dieses Fahrzeug und transportierten von dieser Zeit an 35 Jahre lang in Lizenz für unseren Kreisverband. Der Krankentransport war nun nicht mehr Aufgabe der Bereitschaft, sondern die des Kreisverbandes.

Bis dahin aber, besonders in der Zeit von 1945 bis 1952, war in und um Borken der Preag-Rettungswagen auch für das DRK im Einsatz. Eine entsprechende Beschriftung an den Wagentüren machte darauf aufmerksam. Heinrich Hahn fuhr damals mit diesem Fahrzeug Kranke und Verletzte - manchen Tag rund um die Uhr. In einer schwierigen Zeit, in der es kaum Ersatzteile und Benzin gab, hat Heinrich Hahn mit Sicherheit vielen Menschen das Leben gerettet.